Der Tote in der Garage
meisterlich erzählt von Egon Busch
Ein Sommerabend in der Pfalz.
Ein Familienfest, das in Lächeln beginnt und in Schweigen endet.
Am nächsten Morgen liegt ein Mann tot in der Garage.
Erik, der jüngste Sohn, lebt am Rand der Familie – ein Träumer, ein Gescheiterter, ein Beobachter. Als sein Schwager Heribert stirbt, wird aus dem Spott der Verwandten plötzlich Misstrauen. Zwischen Weinbergen und Fachwerk, in der Stille eines Dorfes, beginnt Erik zu ahnen, dass hinter dem Tod mehr steckt als Zufall.
Doch je tiefer er in die Geschichte seiner Familie und des alten Hofes seines Onkels eintaucht, desto deutlicher wird: Schuld wächst wie Unkraut – lautlos, beharrlich, und immer dort, wo man sie am wenigsten vermutet. Ein stiller, eindringlicher Roman über das Verdrängen, das Erinnern und die Schatten, die selbst im schönsten Abendlicht bleiben.
Dieser Roman ist durchgehend eine Familiengeschichte in einem fiktiven Dorf. Neben den Spannungen innerhalb der Familie spielt das untergegangene Kloster, auf dessen Grund der ererbte Hof steht, eine Rolle.
208 S., 19 cm, Taschenbuch