Leben als Mission (Buch in deutscher Sprache)
Jakob und Charlotte Rippert
von Karl Klaus Rippert und Paul Kiem
Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte quer durch das 20. Jahrhundert und um die halbe Welt:
Soldat und Krankenschwester im 1. Weltkrieg, Missionare in Ägypten und Nubien, Farmer in Palästina, für viele Jahre in Australien Internierte im 2. Weltkrieg, die Nachkriegszeit in Deutschland und schließlich Missionare in Zentralaustralien, ein wahrhaft ereignisreiches Leben.
Pilger, Exilanten und Zeugen eines Jahrhunderts voller Umbrüche…
Jakob und Charlotte Rippert waren deutsche Missionare, deren gemeinsames Leben sie zu einer außergewöhnlichen Pilgerreise durch die Umbrüche des 20. Jahrhunderts führte. Von den Schrecken der Westfront im Jahr 1918 über Missionen in weit voneinander entfernten Orten wie Nubien (Ägypten) und Hermannsburg (Australien) bis hin zu ihrem Schicksal in Palästina in den 1930er und 1940er Jahren – ihre Geschichte verbindet christliche Hingabe mit ungewöhnlichen Herausforderungen, Mut und Abenteuer.
Über die Faszination ihres Lebens hinaus öffnen ihre Erfahrungen seltene Fenster zu Kapiteln der Geschichte Palästinas, Deutschlands und Australiens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Episoden, die heute aus dem kollektiven Gedächtnis verschwinden, aber reich an menschlichen Dramen und Bedeutung sind.
Klaus Rippert ist Deutscher, Paul Kiem Australier. Die beiden Autoren lernten sich online kennen, als Paul im Jahr 2023 bei der Hessischen familiengeschichtlichen Vereinigung e. V. um Hilfe bei familiengeschichtlichen Recherchen bat. Später in diesem Jahr kam Klaus mit einer Frage an Paul zurück - könne er etwas über eine Person namens Jakob Rippert herausfinden? Klaus hatte gerade Jakob, einen Nachkommen eines entfernten Familienzweigs entdeckt und war überrascht, dass er in Nuriootpa, Südaustralien, begraben war.
DIN A 4 Buch in festem Einband mit 240 Seiten.
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The book has also been published in English in Australia under the title: "Jakob and Charlotte Rippert: Nubia to Nuriootpa":
https://www.amazon.com/Jakob-Charlotte-Rippert-Nubia-Nuriootpa/dp/0645445916
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Die Autoren
Karl Klaus Rippert, ehemaliger Ingenieur, ist Genealoge und Autor mit Schwerpunkt auf hessischer Familien‑ und Sozialgeschichte. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Hessischen familiengeschichtlichen Vereinigung (HfV) und Mitglied der Redaktion der Zeitschrift “Hessische Genealogie. Er hat bisher zwei Bücher veröffentlicht: „Chronik der Familie Ripper(t)“ und „Familie Hufenbach aus Ostpreußen“. Auch war er maßgeblich an der Erschließung und Übergabe des umfangreichen Briefnachlasses von Jakob Rippert an das Hessische Staatsarchiv Darmstadt beteiligt und publiziert regelmäßig zu genealogischen, historischen und quellenkritischen Themen.
Paul Kiem (www.paulkiem.net) ist ehemaliger Geschichtslehrer und ehemaliger Präsident der “History Teachers’ Association of Australia”. Er forscht zur australischen und europäischen Sozialgeschichte und hat zahlreiche Artikel und Buchkapitel veröffentlicht. Im Jahr 2024 erhielt er den Ivan-Barko-Preis des Instituts für die Erforschung der französisch-australischen Beziehungen für seinen Artikel „Die Familien e Huybers und Loureiro: Eine Fallstudie zur Geschichte der französischen Verbindungen Australiens”, der in der French Australian Review veröffentlicht wurde. Zuletzt verfasste er ein Kapitel mit dem Titel „Why Should Public Men be Held up to Ridicule?” (Warum sollten Personen des öffentlichen Lebens lächerlich gemacht werden?) für das Buch Cartoon Con icts (2025) von Scully, Fernandes und Khanduri.